Besinnlichkeit

Lifestyle-Weihnachten

Besinnlichkeit kommt von “besinnen”. Ein starkes Verb, sagt der Duden. Nachdenken, überlegen, sich an jemanden oder etwas erinnern, sich bewusst werden, bedenken… Tatsächlich ist Weihnachten eine tolle Zeit, um in sich zu gehen und über einige Dinge nachzudenken. Oder sich über bestimmte Sachen bewusst zu werden.

Weihnachten — das Fest der Liebe

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe. Klar verbringt man Zeit mit der Familie oder Freunden. Wenn man Glück hat, sind diese Tage auch nicht stressig. Leider ist das heute seltener geworden. Es beginnt damit, dass viele Verwandte nicht mehr am gleichen Ort wohnen und das Weihnachtsfest mit einer Reise beginnt. Die Straßen und Bahnhöfe sind voll, die Züge völlig überbucht und viele kommen schon gestresst am Ziel an. Die Weihnachtsgastgeber wollen das perfekte Menü zaubern. Nichts darf fehlen, alles muss gelingen. Wenn mal jemand ein leeres Glas hat oder die Gabeln nicht perfekt poliert sind, ist man gleich ein schlechter Mensch.

Aber warum eigentlich?

Weihnachten ist ja auch das Fest der Besinnlichkeit. Zeit, um zur Ruhe zu kommen und sich eine Pause zu nehmen. Hektik haben wir im Alltag schon genug, aber eine bewusste Auszeit wird meist zu selten genommen. Gönnt euch einfach mal ein paar Stunden für euch. Vielleicht habt ihr ein paar Themen, die euch in den letzten Tagen und Wochen umgetrieben haben.

Sinnkrisen und andere Probleme

Ihr seid schon lange nicht mehr glücklich in eurem Job? Vielleicht ist ja jetzt eine gute Zeit für einen Tapetenwechsel im Berufsleben! Ihr habt Stress in der Beziehung und überlegt, ob es sich zu kämpfen lohnt? All das sind Dinge, bei denen man keine leichtfertige Entscheidung treffen sollte. Dafür braucht man schlicht und ergreifend Zeit zum Nachdenken. Zum Besinnen. Denn was einem wichtig ist und was nicht, erkennt man oft erst, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt. Und wann hat man schon mal so viel Zeit wie an Weihnachten?

Achtsamkeit und ihre Wirkung

Sich besinnen bedeutet auch sich bewusst werden. Achtsamkeit ist auch eine Form des Bewusstseins. Wie fühle ich mich nach dem Entenbraten? Was fühle ich, wenn ich den geschmückten Weihnachtsbaum sehe? Wie fühlt es sich an, das Geschenk vom Partner auszupacken? Wie fühlt es sich an, einfach mal nichts tun zu müssen? Lösen sich vielleicht die Nackenverspannungen, die mich schon seit Tagen nerven? Könnte es damit zusammenhängen, dass ich gerade keine Last auf den Schultern trage? Wer sich hin und wieder solche Fragen stellt, findet bald Antworten und kann daraus ableiten, was man in bestimmten Situationen tun kann, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Genießt die Weihnachtszeit!

Gönnt euch ein paar ruhige Stunden in dieser schönen Zeit. Hört auf zu glauben, dass die Feiertage perfekt sein müssen. Was ist denn perfekt? Wenn wir mal darüber nachdenken, stellen wir fest, dass das perfekte Weihnachtsfest doch für jeden anders aussieht. Vergesst das dreckige Geschirr in der Küche, lasst die Kalorien links liegen und hört auf euren Körper, was ihr in diesem Moment braucht. Damit macht ihr Weihnachten zu eurer besinnlichen Zeit.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Eure
Sylvia

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