Kitchari — Ayurvedas Wunderwaffe

Kitchari - der Alleskönner

Kitchari, Kitchadi, Khichdi… Dieses ayurvedische Gericht hat viele Namen. Fast mehr Namen als Zutaten. Diese indische Mahlzeit ist ein sehr einfaches Gericht. Sie besteht nur aus Mungbohnen, Reis, Gewürzen und ein wenig Gemüse. Doch sie strotzt vor guten Inhaltsstoffen. Deshalb wurde Kitchari im alten Indien auch als Heilnahrung für Kranke genutzt.

Und heute?

Heute wird Kitchari als Detox-Mahlzeit geschätzt, da es besonders leicht verdaulich und trotzdem nahrhaft ist. Man sagt, dass es die Leber reinigt und den Stoffwechsel unterstützt. Nicht nur das: Es schmeckt auch noch gut. Also, worauf warten wir? Lasst es uns zaubern!

Kitchari

Für 2 bis 3 Portionen

Man nehme
  • 1 Tasse Mungbohnen (die bekommt ihr im Asia-Laden oder zum Beispiel hier)
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 2 EL Ghee bzw. Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Bockshornkleesamen, gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • ½ TL Ajwain, gemahlen oder gemörsert
  • 1 Prise Asafoetida
  • 1 EL frischen Zitronensaft
  • 1 EL Salz (möglichst Steinsalz)
  • Eine Handvoll Gemüse der Saison
So geht’s:

Zuerst werden die Mungbohnen gründlich gewaschen, bis nur noch klares Wasser zurückbleibt. Dann gebt ihr sie in eine Schüssel und lasst sie über Nacht einweichen.

Am nächsten Tag gießt ihr das Einweichwasser ab und wascht die Bohnen nochmal gründlich, ebenso den Reis. Dann die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden. Euer Wahl-Gemüse könnt ihr auch schon schnibbeln. Das Ghee in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch kurz anbraten. Jetzt gebt ihr die Gewürze dazu und zählt bis 10. Dann sollten sie perfekt angeröstet sein 🙂 Da solltet ihr ein Auge drauf haben, denn die Gewürze brennen sehr leicht an.

Jetzt gießt ihr das ganze mit 1,5 Liter Wasser auf und gebt die Bohnen und den Reis dazu. Nun kann euer Kitchari bei mittlerer Hitze vor sich hinköcheln. Je nach Garzeit des Gemüses gebt ihr es dem Kitchari hinzu. Je kleiner und/oder feiner, desto später kommt es in den Topf.

Das Gericht ist fertig, wenn die Bohnen gar sind. Bei mir ist das meistens nach etwa 30 min der Fall. Wenn ihr mögt, könnt ihr euer Kitchari vor dem Servieren noch mit frischen, gehackten Korianderblättern bestreuen.

Dieses Gericht ist sehr variabel. Ihr könnt das Gemüse nehmen, das gerade Saison hat, das euch besonders gut schmeckt oder einfach am besten zu eurem Dosha passt. Mungbohnen und Basmatireis sind übrigens tridosha. Das bedeutet, dass sie zu allen Doshas passen. Da könnt ihr nichts falsch machen.

Dann kann ich euch nur viel Spaß beim Nachkochen wünschen!

Alles Liebe

Sylvia

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