Meditation mal anders: Gärtnern

Frühlingserwachen

Was für ein Wochenende! Hier bei uns im Nordosten Deutschlands war es richtig schön. Sonne, über 10°C und eine ganze Menge Motivation, im Garten zu werkeln. Deshalb gibt es heute auch keinen Ayurveda-Beitrag. Nicht, weil ich nichts darüber zu erzählen hätte, sondern weil ich vor lauter Wuselei im Garten einfach nicht dazu gekommen bin, mir in Ruhe etwas auszudenken. Und weil das hier nicht nur ein Ratgeber über Ayurveda ist, sondern ein Lifestyle-Blog, teile ich heute einfach ein paar Momente aus meinem Leben mit euch.

Hatte ich eigentlich irgendwo erwähnt, dass ich einen Garten habe? Es ist ein kleiner Schrebergarten in der Nähe von unserem Badesee. Ein hübsches kleines Fleckchen Erde, in dem gerade der Frühling erwacht.

Ein bisschen wie Magie

Gärtnern ist ein wunderschönes Hobby. Warum? Für mich ist es einfach beeindruckend, Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen. Wie aus einem kleinen Samenkorn eine große, kräftige Pflanze entsteht. Oder wie ein Strauch jedes Jahr aufs Neue kalte Winter übersteht und uns darauf bald mit köstlichen Beeren beglückt. Wie ein kleine Wunder, über die man jedes Mal wieder staunt.

Back to the roots

Klar, Jahreszeiten nimmt jeder von uns irgendwie wahr. Im Sommer ist es warm (meistens jedenfalls…), im Winter kalt. Wer allerdings einen Garten sein Eigen nennt, sieht das Spektakel mit ganz anderen Augen. Ich finde, man lebt wieder mehr mit der Natur. Man beobachtet sie nicht nur, sondern passt sich ihr an. Das ist leider etwas, dass wir alle über die letzten Jahre und Jahrzehnte verlernt haben.

Die Gedanken ausschalten

Meditieren war noch nie mein Ding. Zumindest nicht auf dem Boden im Schneidersitz sitzend. Beim Pflanzen, säen und Unkraut jäten komme ich am besten zur Ruhe. Ich kann dabei wunderbar die Gedanken ausschalten, die Zeit vergessen und bin dabei sogar an der frischen Luft! Eine bessere Form der Meditation kann ich mir gar nicht vorstellen.

Der schönste Moment

Mittlerweile ist also der Frühling ins Land gezogen und die Krokusse und Schneeglöckchen trauen sich endlich, sich zu öffnen. Mit ihnen ziehen aus die Bienen wieder die ersten Kreise und warten wahrscheinlich schon sehnsüchtig auf die Rapsblüte. Gerade gestern summte und brummte es überall im Garten. Nachdem wir das tolle Wetter am Wochenende genutzt und zu Hause alles stehen und liegen gelassen haben, sieht der Garten jetzt auch wieder aus wie einer! Die neuen Hochbeete sind fast voll, Zwiebeln und Knoblauch sind gesteckt und die Beete wurden von ihrer Mulchschicht befreit. Damit es bald wieder so aussehen kann:

Garten im Frühsommer
Garten im Frühsommer

Am Sonntagnachmittag am Zaun zu stehen und festzustellen, dass der Garten nicht mehr aussieht wie eine Wüste: Für Gärtner einer der schönsten Momente im Jahr!

Frühlingshafte Grüße

Eure Sylvia

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