Sport im Ayurveda

Bewegung auf ayurvedisch

Kribbelt’s bei euch auch in den Fingern? Die Sonne scheint wieder regelmäßiger und die Lust auf Aktivität erwacht. Laufen gehen, auf’s Rad schwingen, Inline-Skaten… Doch welche Sportart passt eigentlich zu dir?

Meine neue Errungenschaft

Seit einigen Tagen ist das Wetter endlich besser und letzte Woche kam mein neues Fahrrad an. Eigentlich bin ich immer recht gern und viel Fahrrad gefahren, nur in den letzten Monaten kaum. Mein Fahrrad passte von der Ergonomie nicht mehr zu mir und statt mir ein neues Rad zuzulegen, habe ich das Radeln aus den Augen verloren. Schade, denn Radtouren sind so etwas Schönes! Man bewegt sich gelenkschonend an der frischen Luft und stärkt dabei das Immunsystem und die Ausdauer.

Warum eigentlich bewegen?

Bewegung ist wichtig für Körper und Geist. Das gilt für jedes Alter und auch für Menschen, die glauben, dass Bewegung kaum noch möglich ist. Denn durch Bewegung stärken wir Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen und halten sie – und uns – bis ins hohe Alter leistungsfähig. Außerdem mobilisieren wir damit den Stoffwechsel und kräftigen unseren Herzmuskel.

Auch auf der psychischen Ebene ist Bewegung wichtig. Wir bauen damit nicht nur wunderbar den Stress ab, den wir im Laufe des Tages aufgesammelt haben. Auch gegen Depressionen ist Sport die beste Medizin. Klingt doch alles ziemlich gut, oder?

Welche Sportart passt zu mir?

Das kommt ganz darauf an, wie es dir gerade geht. Mit Sport und Bewegung kann man bestimmte Störungen gezielt ausgleichen.

Fühlst du dich gestresst, ausgebrannt, nervös oder ängstlich? Bist du ständig on tour und kommst kaum zur Ruhe? Dann solltest du auf dein Vata achten. Vata ist das Dosha der Bewegung und hält deinen Action-Pegel hoch. Statt des anstrengenden Power-Vinyasa-Yogas oder des Krafttrainings solltest du es mit Entspannungstechniken versuchen. Auch Hatha Yoga oder Yin Yoga sind schöne Methoden, um etwas für dich zu tun und deinem Körper die nötige Erdung und Ruhe zu schenken.

Bei hohem Leistungsdruck und übermäßigem Ehrgeiz ist wahrscheinlich dein Pitta etwas ins Schleudern geraten. Wenn du gern auf ein konkretes Ziel hintrainieren möchtest, lass dir von einem Personal Trainer z.B. im Fitnessstudio einen Trainingsplan erstellen. Oder du schaust im Netz, ob du etwas Passendes für dich findest. Besonders ausgleichend für dich sind Teamsporten wie Volleyball, Fußball und Sportarten, die an der frischen Luft stattfinden. Sie kühlen das natürliche Feuer in dir!

Wer mit Kapha zu tun hat, ist in der Regel froh, wenn er sich überhaupt zur Bewegung aufraffen kann. An Sportarten ist eigentlich alles geeignet. Wichtig ist, dass es dir Spaß macht, damit du die Freude an der Bewegung nicht verlierst. Besonders toll sind Bewegungsformen, die dich dabei richtig ins Schwitzen bringen. Gerade Kapha-Typen profitieren am meisten davon, wenn ihr Stoffwechsel ordentlich auf Trab gebracht wird, um so Übergewicht vorzubeugen. Wie wär’s mit Zumba oder Vinyasa-Yoga?

Alles klar – los geht’s!

Achte darauf, dass du sanft startest, wenn du lange keinen Sport mehr gemacht hast. Nimm dir nicht gleich die 60km-Radtour oder den Halbmarathon vor. Damit überforderst du nicht nur deinen Körper, sondern bist am Ende auch enttäuscht, wenn dein Körper noch nicht so weit ist wie dein Kopf 😉 Zum Thema „Ziele erreichen“ hatte ich hier schon mal etwas geschrieben.

Wie wär’s, wenn du das schöne Wetter nutzt und einen ausgiebigen Spaziergang machst? Oder wenn du ins Schwimmbad fährst und ein paar Bahnen ziehst, für den Fall, dass es regnet?

Auf geht’s!

Alles Liebe

Sylvia

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