Wenn es Frühling wird…

Frühling und Übergang

Endlich wieder bloggen! Oh Mann, in der letzten Zeit war so viel zu tun. Nach all dem Regen und der Kälte kam der Frühling viel schneller als gedacht. Noch zu Ostern steckten wir im wahrsten Sinne des Wortes im Schnee fest und dann, ganz plötzlich, kommen die T-Shirts und kurzen Röcke zum Vorschein. Verrückte Welt! Deshalb gab es bei uns auch eine Menge im Garten zu erledigen.

Aber das soll ja gar nicht das heutige Thema sein.

Frühling — jetzt geht’s los! Oder?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn die Temperaturen steigen und das Wetter wechselhafter wird, schlafe ich schlechter. Ich weiß, dass es vielen Menschen so geht. Zu bestimmten Zeiten im Jahr oder im Monat wird mein Schlaf leichter und es mogeln sich komische Träume dazu. Verstanden habe ich es nie, es schien eine Art Phänomen zu sein. Der Frühling gehört dazu, aber auch der Herbst. Selbst in der Menstruation können das einige Frauen beobachten.

Wer unter Krankheiten oder Symptomen leidet, bemerkt vielleicht auch, dass diese sich zu verschlimmern scheinen. Verdauungsbeschwerden nehmen zu, Arthrose-Patienten haben noch mehr Schmerzen als sonst und auch die Migräne kann heftiger werden oder öfter auftreten.

All das ist nicht ungewöhnlich, denn die Zeiten des Übergangs sind Vata-Zeiten.

Was bedeutet das?

Vata ist das Dosha der Bewegung. Und in Bewegung ist viel im Frühling: Das Wetter ändert sich regelmäßig, Temperaturen steigen und sinken, man selbst bewegt sich mehr, denn die wärmeren Temperaturen laden dazu ein.

Überall, wo Bewegung im Spiel ist, mischt also Vata mit. Wenn Vata steigt und nicht ausgeglichen wird, treten auch bestimmte Vata-Symptome häufiger auf. Das sind zum Beispiel Schmerzen im Bewegungsapparat, aber auch Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme wie Verstopfung und Blähungen – oder eben ein unruhiger Schlaf.

Und was kann man tun?

Nun, komplett vermeiden kann man diese Problematik kaum. Da sind wir der Natur nun mal ausgeliefert. Man kann die Symptome allerdings lindern. Gut sind hier alle Vata-senkenden Getreide wie Weizen und Gemüse wie Karotten, Pastinaken, Rote Bete, Lauch und auch der leckere Rhabarber, der ja jetzt wieder Saison hat. Auch Milchprodukte sind prinzipiell gut, allerdings sollte man es gerade im Frühling damit nicht übertreiben – Kapha ist nämlich ebenfalls recht hoch.

Was noch?

Ganz wichtig – und an der Stelle muss ich zugeben, dass ich selbst damit furchtbare Probleme habe – lasst es langsam angehen! Unser Stoffwechsel muss erstmal in der wärmeren Jahreszeit ankommen und mit diesen ganzen jahreszeitlichen Schwankungen klarkommen. Der Körper braucht Zeit, sich anzupassen. Zeit, die wir ihm oft nicht geben. Die Vatas und Pittas unter uns kennen diese Problematik wahrscheinlich.

Ansonsten gilt: Versucht, in Ruhe durch diese Übergangszeit zu kommen und genießt die schönen Tage!

Alles Liebe

Eure Sylvia

PS: Falls ich in nächster Zeit unregelmäßig blogge, liegt es daran, dass mein übermäßiges Vata mich voll im Griff hat und ich im Garten einen Haufen Unkraut zu bekämpfen habe. Aber ich gelobe Besserung!

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